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Das Wort kahvaltı bedeutet wörtlich „vor dem Kaffee“: Erst wird gegessen, denn der starke Mokka gilt auf nüchternen Magen als zu kräftig. Das Frühstück beginnt mit Tee, am Ende folgt ein türkischer Kaffee, oft mit Lokum. Weil es lange dauert und üppig ausfällt, ersetzt es für viele das Mittagessen.
Besonders spannend sind die regionalen Varianten:
- İzmir: Boyoz, das blättrige Gebäck, mit Ei aus dem Ofen und Tee.
- Trabzon und das Schwarze Meer: Kuymak oder Muhlama, warm aus der Pfanne.
- Gaziantep: Katmer mit Pistazien und Kaymak oder sogar Beyran, eine kräftige Fleischsuppe mit Reis.
- Ankara: Simit und Beypazarı kurusu zum Tee.
Tipp: Am Wochenende frühstücken viele Familien ausgiebig auswärts. Ein Frühstückslokal am Sonntagvormittag ist eine gute Gelegenheit, den Alltag mitzuerleben. Im Hotel lohnt sich der Blick auf die regionalen Produkte am Buffet.
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