Nemrut Dağı: Lohnt sich die Fahrt zu den Götterköpfen?

Häufig gestellte FrageDiese Frage haben wir aus häufig gestellten Fragen zusammengestellt; die Antwort hat das Brücke-Team auf Grundlage offizieller Quellen geschrieben.

1 Antwort

Köprü Ekibi Brücke-Team ✓ Geprüfte Antwortvor 9 Tagen

Der Gipfel des Nemrut Dağı im Osttaurus (Provinz Adıyaman) ist seit 1987 UNESCO-Welterbe und eines der ehrgeizigsten Bauwerke der hellenistischen Zeit. König Antiochos I. von Kommagene, der von 69 bis 34 v. Chr. regierte, ließ hier ein Grab- und Götterheiligtum errichten.
Was man sieht:
- einen Grabhügel aus Steinschotter, heute etwa 50 Meter hoch und 145 Meter breit,
- fünf sitzende Kalksteinstatuen von Göttern, flankiert von Löwen und Adlern. Die meisten Köpfe liegen heute auf der unteren Terrasse.
- Reliefstelen der Ahnen des Königs, persisch väterlicher- und makedonisch mütterlicherseits.
Laut GoTürkiye liegt die Stätte auf 2.206 Metern Höhe, etwa 40 km nördlich von Kahta. Unterwegs lohnt die römische Cendere-Brücke aus der Zeit des Kaisers Septimius Severus.
Tipps: Der Sonnenaufgang oder -untergang zwischen den Statuen ist das Erlebnis schlechthin. Auf dieser Höhe wird es auch im Sommer kalt, eine warme Jacke ist also Pflicht. Übernachten kann man in Kahta oder in einfachen Unterkünften am Berg. Den Grabhügel nicht besteigen, denn das Klettern hat ihn bereits beschädigt.

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