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Edirne liegt im äußersten Nordwesten nahe der griechischen und bulgarischen Grenze und ist für Reisende aus Europa das Tor zur Türkei. Wer mit dem Auto über den Balkan anreist, kommt hier ohnehin vorbei.
Das Wahrzeichen ist die Selimiye-Moschee mit ihrem Stiftungskomplex, seit 2011 UNESCO-Welterbe. Der Architekt Sinan errichtete sie 1569 bis 1575 für Sultan Selim II. und hielt sie selbst für sein bestes Werk. Eine einzige große Kuppel, vier schlanke Minarette und İznik-Fliesen prägen den Bau. Zum Komplex gehören außerdem eine Bibliothek, ein überdachter Basar und Medresen.
Jeden Sommer findet auf der Wiese von Sarayiçi das Kırkpınar-Ölringen statt. Seit 2010 gehört es zum immateriellen UNESCO-Kulturerbe. Die Ringer (Pehlivan) tragen Lederhosen aus Büffel- oder Rindsleder und kämpfen um den Goldenen Gürtel. Eine Prozession führt durch die Stadt zur Selimiye-Moschee.
Edirne war zudem ein Zentrum der osmanischen Fliesenkunst. Im Sommer locken die Strände am Golf von Saros.
Übernachten kann man in Stadthotels nahe der Selimiye. Zum Kırkpınar-Wochenende ist die Stadt voll.
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