Warum ist Safranbolu einen Umweg wert?

Häufig gestellte FrageDiese Frage haben wir aus häufig gestellten Fragen zusammengestellt; die Antwort hat das Brücke-Team auf Grundlage offizieller Quellen geschrieben.

1 Antwort

Köprü Ekibi Brücke-Team ✓ Geprüfte Antwortvor 9 Tagen

Safranbolu in der Provinz Karabük ist seit 1994 UNESCO-Welterbe. Vom 13. Jahrhundert bis zur Ankunft der Eisenbahn Anfang des 20. Jahrhunderts war die Stadt eine wichtige Karawanenstation an der großen Ost-West-Handelsroute. Ihre Bauweise beeinflusste die Stadtentwicklung in weiten Teilen des Osmanischen Reiches.
Die Stadt hat drei Viertel:
- Çukur: der Marktbezirk in der Unterstadt zwischen zwei Flüssen, mit vielen Handwerkerhäusern aus Holz,
- Kıranköy: das frühere Viertel der Nichtmuslime mit Steinhäusern, in denen Händler über ihren Läden wohnten,
- Bağlar: einzeln stehende Häuser in großen Gärten am Hang, früher die Sommerfrische der Stadtbewohner.
Typisch sind Fachwerkhäuser mit fensterlosen Straßenmauern. Innen gibt es getäfelte Räume mit Einbauschränken, Kaminen und oft reich bemalten Decken, um eine zentrale Halle (Sofa) angeordnet. Die Alte Moschee, das Alte Bad und die Süleyman-Pascha-Medrese stammen von 1322.
Am schönsten übernachtet man in einem restaurierten historischen Haus. Mehrere Nächte lohnen sich, um die Gassen am Morgen ohne Tagesgäste zu erleben.

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