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Ayvalık in der Provinz Balıkesir ist das Olivenland der nördlichen Ägäis. Seit 2017 steht die „Industrielandschaft Ayvalık“ auf der vorläufigen UNESCO-Welterbeliste. Laut UNESCO gibt es rund um die Stadt etwa 13.200 Hektar Olivenhaine mit mehr als zwei Millionen Bäumen. Mehr als zwanzig große Olivenölfabriken arbeiteten hier vom 19. Jahrhundert bis Ende der 1970er-Jahre. Ihre Backsteinschornsteine prägen bis heute das Stadtbild. Im Denkmalschutzgebiet stehen 81 Monumente und über 1.700 registrierte Gebäude.
Cunda (Alibey) ist die größte von 22 Inseln vor Ayvalık. GoTürkiye beschreibt sie als ruhige Insel mit Fischerbooten, alten Steinhäusern und Spazierwegen am Wasser. Zum Baden empfiehlt sich der lange Sandstrand Ören. Im Hinterland lockt der Nationalpark Kaz Dağı mit Wäldern, Weitblicken und Thermalquellen.
Untergebracht ist man in kleinen Pensionen und restaurierten Steinhäusern in Ayvalık oder auf Cunda. Am Markt und in Läden lohnt sich eine Verkostung von lokalem Olivenöl. Wer Ruhe sucht, kommt im Frühsommer oder Frühherbst.
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